Marketingstrategin bei DiKONZEPT
schreibt über Sichtbarkeit, Strategie & smarte Marketinglösungen
Neujahrsputz für Ihre Website
Updates, Sicherheit, Datenschutz und Inhalte in einem festen Jahres-Check von Webseite & Shop sind wichtig
Das Wichtigste in Kürze:
- Ein jährlicher Website-Check verhindert Sicherheitslücken, reduziert Ausfälle und hält Inhalte sowie Technik aktuell.
- Die wichtigsten Bereiche: Software-Updates, Sicherheitsmaßnahmen, Datenschutz/Tracking und Inhalte/Design.
- Mit einer klaren Checkliste dauert der „Neujahrsputz“ oft nur 60–90 Minuten – und spart später viel Support-Aufwand.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine praxisnahe Orientierung (keine Rechtsberatung). Für die rechtssichere Umsetzung bitte mit Rechtsberatung/Datenschutz abgleichen.
1. Warum ein Website-Neujahrsputz sinnvoll ist
Viele Websites laufen „einfach so“ weiter – bis plötzlich etwas nicht mehr funktioniert: ein Formular, ein Plugin-Update, ein Tracking-Skript oder der Login. Ein fester Jahres-Check hilft Ihnen, die typischen Problemstellen früh zu erkennen.
Oder ihre Öffnungszeiten haben sich geändert, Ansprechpartner gewechselt oder es sind Produkte und Leistungen hinzu- oder weggekommen. Noch problematischer: Preise stimmen nicht mehr. Das kann zu viel Ärger mit Kunden führen. Ein jährlicher Jahrescheck lohnt.
- aktuelle Öffnungszeiten & Ansprechpartner
- aktuelle Produkte & Leistungen werden präsentiert (keine „alten“ Hüte mehr)
- aktuelle Preise
- aktuelle Referenzen wecken Vertrauen
- weniger Sicherheitsrisiken
- weniger Ausfälle nach Updates
- weniger Datenschutz-Überraschungen
- bessere Wirkung bei Kunden (Aktualität, Vertrauen, Klarheit)
- bessere Auffindbarkeit über SEO & KI
2. Software & Technik: Updates kontrolliert durchführen
Der häufigste Fehler ist nicht „keine Updates“, sondern unkontrollierte Updates.
Was Sie prüfen und aktualisieren sollten:
- CMS (z. B. WordPress-Core)
- Theme (inkl. Child-Theme-Konzept)
- Plugins (inkl. Pro-Lizenzen und Laufzeiten)
- Hosting-Umgebung (z. B. PHP-Version), soweit relevant
Best Practice (kurz & sicher):
- Vorher Backup + im Idealfall Staging nutzen
- Updates einspielen (nicht alles gleichzeitig, wenn die Seite komplex ist)
- Kurztest: Startseite, Navigation, Kontaktformular, Tracking, mobile Ansicht
Schneller Qualitätsfilter:
Plugins/Themes, die sehr lange nicht gepflegt wurden, sind oft ein unnötiges Risiko. Hier lohnt sich der Austausch oder die Entfernung.
3. Sicherheit: Die wichtigsten Schutzmaßnahmen
Sicherheit ist kein „Extra“, sondern Website-Basis. 5 Maßnahmen, die fast immer sinnvoll sind:
- Starke Admin-Konten: Rollen minimal halten, keine „Sammel-Admin“-Zugänge
- Mehrfaktor-Authentifizierung (MFA) für Admin-Logins (wenn möglich)
- Backups: nicht nur erstellen, sondern 1× jährlich einen Restore testen
- Login-Schutz: Rate-Limits/Brute-Force-Schutz, ggf. IP-Regeln
- Update-Routine: lieber regelmäßig kleine Updates als seltene große „Update-Berge“
Optional (je nach Projekt): Sicherheitsplugin/WAF.
4. Datenschutz & Tracking: Ein Realitätscheck statt Bauchgefühl
Datenschutzprobleme entstehen oft nicht durch Texte, sondern durch Technik: Ein Cookie-Banner zeigt „alles ok“, aber im Hintergrund laden trotzdem Skripte.
Das sollten Sie einmal jährlich abgleichen:
- Cookie-Banner/CMP: passt es zur Realität (welche Tools laufen wirklich)?
- Tracking: lädt es tatsächlich erst nach Einwilligung?
- Kontaktformulare: Datenminimierung (nur Felder, die Sie wirklich brauchen)
- Drittanbieter: Maps, Fonts, Video-Einbindungen, Terminbuchung, Newsletter, Chat
- Datenschutzerklärung: noch aktuell?
5. Inhalte & Design: Stimmt das noch, was Sie zeigen?
Inhalte sind Vertrauenssache. Kleine Aktualitätsfehler wirken schnell unprofessionell.
Inhalts-Quickcheck:
- Ansprechpartner, Team, Kontaktdaten, Öffnungszeiten
- Leistungen: stimmen Angebote, Schwerpunkte, Preise/„ab“-Hinweise?
- Referenzen/Projekte: aktuell, relevant, aussagekräftig?
- Call-to-Action: Was soll der Besucher als Nächstes tun?
Design-Quickcheck:
- Lesbarkeit (Schriftgrößen, Kontraste)
- Mobilansicht (Menü, Buttons, Formulare)
- Bilder: wirken sie modern, passend, nicht „stockig“?
6. Fazit
Ein Website-Neujahrsputz ist keine große Sache – aber ein großer Hebel: Sicherheit, Stabilität, Vertrauen und Aktualität steigen spürbar, wenn Sie einmal jährlich strukturiert prüfen.
Wenn Sie möchten, kann DiKONZEPT das als „Website-Neujahrsputz-Check“ begleiten: kurzer Audit + Maßnahmenliste mit Prioritäten (A/B/C) – auf Wunsch inklusive Umsetzung der wichtigsten Punkte.
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